Verantwortlich für die Verarbeitung der Sozialdaten im Wohngeldverfahren ist die jeweilige Wohngeldbehörde. Neovers, Bayreuther Str. 15, 01187 Dresden, betreibt die Plattform im Auftrag (§ 80 SGB X, Art. 28 DSGVO) und verarbeitet Daten ausschließlich nach Weisung.
Bearbeitung von Wohngeldanträgen einschließlich Plausibilisierung der Miete, Berechnung und Bescheiderteilung nach dem Wohngeldgesetz (WoGG) sowie §§ 67 ff. SGB X; Art. 6 Abs. 1 lit. c und e DSGVO. Die Nutzung der Plattform durch Beschäftigte der Behörde beruht auf dem Beschäftigungsverhältnis (§ 26 BDSG bzw. Landesdatenschutzrecht).
Antragsdaten (Aktenzeichen, Wohnung, Miete, Haushaltsmitglieder, Einkommen und Bankverbindung nur im Vollverfahren), Prüfergebnisse, Bescheide, Protokolle der Bearbeitung sowie Anmeldedaten der Beschäftigten (Name, dienstliche E-Mail, Anmeldezeitpunkte, Zweitfaktor-Einrichtung).
Zur Ermittlung der ortsüblichen Miete werden ausschließlich Objektdaten (Adresse, Objektart, Fläche, Baujahr, Ausstattung) an PriceHubble übermittelt; personenbezogene Antragstellerdaten werden nicht übermittelt. Im Vollverfahren werden Zahlungsdaten an das Finanzverfahren der Behörde übergeben. Eine Übermittlung in Drittländer findet nicht statt.
Die Plattform setzt ausschließlich technisch notwendige Cookies (Sitzung, CSRF-Schutz, optional „Gerät merken“ für den zweiten Faktor). Es findet kein Tracking statt. Zugriffe und fachliche Änderungen werden zur Nachvollziehbarkeit protokolliert (Änderungsprotokoll je Behörde, Server-Zugriffsprotokolle); Anmeldeversuche werden zur Abwehr von Angriffen kurzzeitig gespeichert.
Vorgangsdaten werden nach der von der Behörde festgelegten Aufbewahrungsfrist (Regel: 10 Jahre ab dem 1. Januar nach Ende des Bewilligungszeitraums) automatisch gelöscht. Protokolle werden nach spätestens zwei Jahren gelöscht. Sicherungen werden nach 90 Tagen überschrieben.
Betroffene haben gegenüber der Wohngeldbehörde das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO, § 83 SGB X), Berichtigung, Löschung bzw. Einschränkung der Verarbeitung sowie das Recht auf Beschwerde bei der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde des Landes.